Archive for the ‘BA/MA Studierbar Machen’ Category

Ausschreibung der Autonomen Tutorien für das Sommersemester 2017

Mittwoch, Februar 15th, 2017

Fachbereich Erziehungswissenschaften
Universität Frankfurt am Main
Fachschaft des Fachbereichs

Studentische Arbeitsgruppen / Autonome Tutorien
am Fachbereich 04
zum SoSe 2017

Auch im Sommersemester 2017 gibt es für Studierende der Erziehungswissenschaften und Lehrämter wieder die Möglichkeit, studentische Arbeitsgruppen zu selbst gewählten Themen anzubieten. Ziel ist eine Erweiterung des curricularen Angebots zu schaffen, d.h. das Themen bevorzugt werden, die über das universitäre Angebot hinausgehen.
Hier alle wichtigen Informationen in Stichworten:

Bewerbung unter folgenden Angaben
Titel
Kurzer Ankündigungstext / Beschreibung des Vorhabens im Tutorium (im Stil des kommentierten Vorlesungsverzeichnisses, insgesamt max. 1500 Zeichen)
Kontaktmöglichkeit (mindestens E-mail-Adresse)

formale Voraussetzungen
Studium am Fachbereich 04 / in Lehramtsstudiengängen
Lohnsteuerkarte
Semesterbescheinigung (muss erst nach Bewerbung nachgereicht werden)

Umfang 2 SWS (Arbeitsvertrag 40h/Monat, Hiwi-Bezahlung, drei Monate)

Bewerbungsfrist: 01. März 2017

Bewerbungen bitte an:
info@fachschaft04.de

Autonomes Tutorium: Pflege – was bedeutet das in der modernen Gesellschaft?

Sonntag, Oktober 30th, 2016

Pflege – was bedeutet das in der modernen Gesellschaft?

Die Pflege von Familienangehörigen ist in den meisten Kulturen eine Selbstverständlichkeit. In unserer modernen Gesellschaft stellt sie jedoch viele Personen vor eine große Herausforderung. Welche Hürden gibt es, diese Zeitintensive Tätigkeit in den Alltag zu integrieren? Können hierbei Exklusionsprozesse der pflegenden Personen nachgewiesen werden? Ziel unseres Autonomen Tutoriums ist es uns dieser Thematik interdisziplinär zu nähern. Im ersten Abschnitt der Veranstaltung wollen wir uns mit Hilfe einer ethnologischen und historischen Perspektive einen Überblick schaffen und uns anschauen wie andere Kulturen und Gesellschaften mit Pflege umgehen. Dann schauen wir welche Entwicklungen es in der modernen Gesellschaft gegeben hat und welche Tendenzen für die junge Generation erwartet werden können. Ein Schwerpunkt wird die aktuelle Gesetzeslage, sowie sozialrechtliche Hintergründe, in Deutschland sein. Zudem soll die Carework-Debatte nachvollzogen und berücksichtigt werden. Im Zweiten Teil soll versucht wir die Erkenntnisse zusammenzuführen, wobei ihr gerne eure eigenen Anregungen mit einbringen könnt. Wir setzen uns zum Ziel ein besseres Bewusst sein um die Thematik Pflege zu schaffen.

Das Tutorium richtet sich an Studierender aller Semester und Fachbereiche.

Die Veranstaltung wird nach Absprache mit den Teilnehmern als Block im Januar und Februar 2017 stattfinden.

Vorbereitungstreffen: 09.11.2016, 18 Uhr, PEG 4G.097

Kontakt: Oli und Helena, oliver_faix@gmx.de, hszlamenka@googlemail.com

Autonomes Tutorium: Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit

Sonntag, Oktober 30th, 2016

Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit

Der Kritikbegriff ist in der Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit wieder populäre geworden, jedoch wird der Begriff der Kritik unterschiedlich definiert. Wir wollen uns genauer anschauen, welche Kritikbegriffe und Traditionen es gibt und welche Form der Kritik für eine sich als kritisch verstehende Soziale Arbeit aus deren Marginalisierung befreiend wirken könnte.

War es in den 70er Jahren durchaus angebracht und geradezu selbstverständlich, wenn man als kritische_r Pädagoge_in Heime befreite oder die Abschaffung von Knästen und Psychiatrie forderte, so muss man sich heutzutage mit Qualitätssicherung, neuen Steuerungsmodellen und der Verwertung von 1-Euro-Jobber_innen beschäftigen. Heute geht es nicht mehr um das Ziel einer Umwälzung der Verhältnisse, sondern man arbeitet an der Frage, wie man das Elend am Besten verwaltet.

Daher ist es umso wichtiger, Soziale Arbeit im Kontext einer „neoliberalen“ Transformation der Gesellschaft zu betrachten und zu analysieren; unter Einbezug solch kritischer Perspektiven ist der gegenwärtige Gegenstand und die gesellschaftliche Funktion von Sozialer Arbeit demnach nicht die „Integration“ ihrer Nutzer_innen in die „Mitte der Gesellschaft“, sondern im Zuge „neoliberaler“ Herrschaftsverhältnisse der immanente soziale Ausschluss.

In einem zweiten Schritt werden wir uns mit dem Problem des doppelten Mandats in der Sozialen Arbeit befassen. Inwieweit kann sich Soziale Arbeit von ihrer Kontrollfunktion durch die und in der Lohnarbeit befreien oder ist sie mit dieser immer behaftet? Zu dieser Frage werden wir historische Texte der Sozialarbeiter_innenbewegung aus den 70er Jahre lesen sowie.

Kontakt: daniel.katzenmaier@uebergebuehr.de

Erstes Treffen am Mittwoch den 26.10 um 16 Uhr im Random White House IG Farben Campus

Quellen:

Roland Anhorn, Frank Bettinger, Cornelis Horlacher, Kerstin Rathgeb: Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012.

Roland Anhorn, Frank Bettinger Sozialer Ausschluss und Soziale Arbeit

Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005

Max Horkheimer Traditionelle und kritische Theorie Frankfurt Fischer Verlag 1948

Redeaktions Kollektiv Zeitschrift Widersprüche Nr 97 Politik des Sozialen – Alternativen zur Sozialpolitik. Umrisse einer Infrastruktur Köln Dampfbootverlag 2005

Info Sozialarbeit Nr. 2, 3, 4 Verlag 2000 GmbH Sozialistische Büro 1972

Autonomes Tutorium: Technik als Befreiung?

Sonntag, Oktober 30th, 2016

Technik als Befreiung?

Zwischen Utopie und Dystopie zu Beginn des 21. Jahrhunderts Automatisierung und Digitalisierung
scheinen mit Blick auf aktuelle Debatten die
großen Themen der nahen Zukunft in nahezu allen Lebensbereichen zu werden.
Aktuell bewegt sich der Diskurs in den Medien von der Frage nach der Entwicklung des Arbeitsmarktes,
in dem eine Menge von Tätigkeiten schon bald
von Computern oder Robotern erledigt werden und ein Heer von bald ehemaligen
Lohnabhängigen zurücklässt, über die Verwirrung von Subjektivierung in einer
informationsüberfluteten Welt hin zu existenziellen Ängsten bei der Ablösung
menschlicher Formen und Praxen durch technische. Ausdrücken tut sich diese
Furcht in den verschiedensten literarischen und medialen Dystopien. Anderseits
gibt es auch die Versionen, die den technischen Fortschritt als Möglichkeit der
Befreiung von Not und Elend und als sogar als Basis einer neuen und besseren
Gesellschaftsordnung betrachten. Und auch auf dieser Seite gibt es die
unterschiedlichsten Erzählungen technischer Utopien.
In dem Tutorium wollen wir dieses Spannungsfeld von Technik als Zementierung
der Unterdrückung des Menschen durch den Menschen und Technik als Vehikel
der Befreiung bewegen, indem wir uns nicht nur durch Theorien, wie die der
älteren Kritischen Theorie dazu oder die der neueren von Be- und Entschleunigung, lesen,
sondern uns auch mit Zeitungsartikeln, Literatur, Filmen
und Spielen diesem komplexen Thema annähern.

Kontakt: maxrudel@mailbox.org
Termin: Montag 18h, K1 Studierendenhaus

Aktionswoche des Fachbereichs vom 10.06.14 bis 13.06.14

Dienstag, Mai 6th, 2014
10. Juni 2014bis13. Juni 2014

Hey Leute,
sicherlich habt ihr die offizielle Einladung für die Aktionswoche unseres Fachbereichs in der Woche vom 10.06.14 bis 13.06.14 erhalten.
In dieser Woche wird die „normale“ Lehre ausfallen. Die Räumlichkeiten der Seminare werden dann für verschiedene Workshops genutzt.
Um eine Frage vorab zu klären: Nein, die Teilnahme ist nicht verpflichtend. Allerdings geht es an den vier Tagen um zentrale Themen, die euer Studium und vor allem eure Studienbedingungen betreffen. Ihr habt hier die Möglichkeit euch aktiv einzubringen und euren Wünschen und Problemen Gehör zu verschaffen.

Wenn ihr tatkräftig mithelfen wollt, oder eine Idee für einen Workshop habt dann meldet euch bitte bei den dafür zuständigen Personen.
Hier nochmal für alle die Einladung (dort findet ihr auch die Kontaktdaten der zuständigen Personen)

Liebe Studierende des Fachbereiches Erziehungswissenschaften,

der Fachbereichsrat hat im Februar 2014 beschlossen, in der Woche nach
Pfingsten, d.h. von Dienstag, den 10.06., bis Freitag, den 13.06, eine
Aktionswoche zum Thema Erziehung und Bildung zwischen Erwartung und
Realität: Der kritische Blick aus Wissenschaft, Politik, Fachpraxis
und Öffentlichkeit durchzuführen.
Die planmäßige Lehre des Fachbereichs wird dann ausfallen und die für
diese Lehrveranstaltungen gebuchten Räume werden für die Nutzung im
Rahmen der Aktionswoche zu Verfügung stehen. Mit dieser Aktionswoche
soll auf die prekäre Situation des Fachbereichs aufmerksam gemacht
werden.

In LSF wurde eine entsprechende Veranstaltungsseite eingerichtet, auf
der Sie sich unter ‚Dokumente‘ über
– das Konzept der Aktionstage
– den Stand der Vorbereitungen (Einladung) informieren können.
http://tinyurl.com/kvju95g

Auch wird sich der Fachbereichsrat am 29.04. noch einmal mit der
Aktionswoche befassen.

Zur Vorbereitung der vier Thementage konstituieren sich die
Arbeitsgruppen zu folgenden Terminen mit folgenden
Ansprechpartner_innen:

‚Politiktag‘ (Di., 10.06.): Treffen im Fachschaftsraum 4.G097 am Mo,
den 28.04 18 Uhr; Sorusch Vahidi (sorovahidi@web.de) und Ruben Spari
(rubenspari@gmail.com)

‚Praxistag‘ (Mi., 11.06.): Termin im Anschluss an die
Fachbereichsratssitzung am Di, den 29.4. um 17.30 h in Raum PEG
4.G.102; Dieter Nittel (nittel@em.uni-frankfurt.de)

‚Medientag‘ (Do., 12.06.): Termin und Raum noch offen! Sabine Andresen
(s.andresen@em.uni-frankfurt.de)

‚Hochschultag‘ (Fr., 13.06.): Treffen im Raum PEG 4 G.012 am Mo, den
5.5.2014 12.00 h; Ulrich Mehlem (mehlem@em.uni-frankfurt.de)

Herzlichen Grüße
Ulrich Mehlem

Wir hoffen, dass ihr zahlreich erscheint und euch einbringt.
Eure Lieblingsfachschaft