Stellungname des TuCa zum Umzug

Das TuCa hat eine Stellungnahme zum Umzug verfasst, die wir euch nicht vorenthalten wollten.

Seit wenigen Tagen besitzt das TurmCafé nun auch einen eigenen Webauftritt. Wer will, findet dort auch den Link zu deren Facebook-Seite.

Mit dem Umzug auf den I.G. Farben-Campus im März 2013 sind viele Projekte welche im Turm ihren Raum gefunden haben, in ihrer Existenz bedroht. Dies betrifft neben dem Frauencafé und dem Eltern-Kind Raum auch das TuCa [im Exil].

Das TuCa [im Exil] ist ein selbstverwaltetes Café im 5. Stock, das zunächst 1988 im von Studierenden besetzten Erdgeschoss gegründet wurde. Sein Exil fand es nach der Räumung 2002 im Raum der Fachschaft 04. Das TuCa ist ein unkommerzielles Café, mit für jede_n erschwinglichen Preisen. Mit seinen Erlösen unterstützt es verschiedene politische Projekte, sowie von Repression betroffene Einzelpersonen. Zudem soll es hier auch möglich sein, vom Unialltag abzuschalten. Es versucht einen Raum für Menschen zu schaffen, welcher nicht von Diskriminierung gekennzeichnet ist.

Auf dem I.G. Farben-Campus wird dem TuCa jedoch kein Platz zur Verfügung gestellt um einen alternativen, unkommerziellen Cafébetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Im Kontrast dazu ist es für private Unternehmen (das „Sturm und Drang“ im Hörsaalzentrum) möglich, Raum auf dem Unigelände zu nutzen. Dieser Raum könnte ansonsten studentischen Initiativen zur Verfügung gestellt werden. Das dies vom Präsidium nicht gewollt ist, zeigt sich an der konsequenten Missachtung studentischer Bedürfnisse und fehlender Kooperationsbereitschaft – sei es mit dem TuCa, den Fachschaften oder dem Institut für vergleichende Irrelevanz.

Und so droht ein Projekt, dass sich in mehr als 20 Jahren durch autonome Selbstbestimmung etabliert hat, mit dem Umzug zu Ende zu gehen.

WIR IM TUCA GEBEN UNS MIT DIESER ENTWICKLUNG NICHT ZUFRIEDEN!

Wir fordern das Präsidium auf, Studierende nicht nur als Leistungsempfänger_innen zu behandeln, sondern als Akteur_innen an der Uni ernstzunehmen und ihr politisches und gesellschaftliches Engagement zu unterstützen.

Wir fordern alle Studierende auf, sich gegen diese Politik zu wehren! Freiräume müssen erkämpft werden!

Für ein Tuca [im Exil]² auf dem I.G. Farben-Campus!

Comments are closed.