Umstreichung der Teeküche im 1. OG des PEG

Bestimmt haben einige von euch schon die neue Wandfarbe in dem studentisch verwalteten Café im ersten Stock des PEG bemerkt. Wir, sowie die Fachschaften der anderen Fachbereiche des PEG, wurden als Reaktion auf diese Umstreichung der Wände dieses Raumes, von dem Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften angeschrieben. Er schreibt:

Liebe Studierende,

gerade hatten wir eine Besprechung mit dem Immobilienmanagement bezüglich der gestern Nacht vorgenommenen „Bemalung“ der Kommunikationszone im 1. OG im PEG. Im Namen der Kolleginnen und Kollegen in den Dekanaten möchte ich ausdrücken, dass dies ein Verhalten ist, was nicht den üblichen Standards des menschlichen Miteinanders entspricht. Das PEG ist ein Haus, in dem wir seit nun einem halben Jahr in sehr angenehmer, gerade auch baulicher, Atmosphäre gemeinsam forschen und lehren. Insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich jeden Tag, jede Woche, und über lange Jahre viele Stunden am Arbeitsplatz aufhalten, haben sich in den letzten Monaten immer wieder sehr positiv über die neuen Räumlichkeiten geäußert.

Wir möchten Sie bitten, dies nicht durch eigenmächtige Aktionen zu ändern. Wie Sie wissen, arbeitet das Immobilienmanagement an einem Konzept, wie insbesondere der Eingangsbereich des PEG für Aushänge usw. genutzt werden kann und dies wird auch so bald wie möglich realisiert werden. Auch die Nutzung des gemeinsamen studentischen Cafes funktioniert nach unserer Beobachtung ganz hervorragend. Wir können nicht gutheißen, dass eigenmächtig Räume, die öffentlich zugänglich sind, angestrichen werden. Eine Beseitigung und erneute Streichung würde ca. 1500-2000 Euro kosten und dies ist wieder Geld, das uns an anderen Stellen dringend fehlt. Stellen Sie sich vor, in Ihren privaten Wohnumgebungen würde dies ohne Rücksprache mit Ihnen als Mietern oder Bewohnern geschehen – vermutlich würde dies kaum jemand gut finden..

Wir werden im Laufe der nächsten Woche mit den studentischen Vertretern der im PEG vertretenden Fachbereiche ins Gespräch eintreten, wie wir in Zukunft solche Aktionen verhindern können und ich möchte Sie alle darum bitten, sich selbst und der ganz überwiegenden Mehrheit der im PEG arbeitenden Menschen die saubere Arbeitsumgebung, die nachweislich zu einem besseren Arbeiten beiträgt, zu erhalten. Für Vorschläge der Gestaltung, insbesondere auch der Fachschaftenräume stehen wir Dekaninnen und Dekane selbstverständlich als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Rolf van Dick
Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften

Wir hielten es für notwendig auf dieses Schreiben zu antworten, da wir nicht nachvollziehen können, warum wir als Ansprechpartner/Sündenbock hergenommen werden. Außerdem wundern wir uns sehr über den „Ton“ des Schreibens und möchten einige inhaltliche Behauptungen klarstellen. Hier findet ihr unsere Antwort in Form eines offenen Briefes:

OffenerBrief

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