Partyzipation – Fachschaftenparty

18. Januar 2017
28. Januar 2017
23:00
23:00

Die Fachschaften 03 und 04 laden zum Tanz.

Nach der legendären Turm Abrissparty, dem kunterbunten »Follow the Rainbow« und dem international bekannten #meow folgt nun »Partyzipation«!

Neben dem Electro/Techno Sound, für den das Koz weit über die Grenzen von Bockenheim bekannt ist, wird es in diesem Jahr wieder einen 80er/90er Floor im Keller geben.

Für Musik sorgen alte Bekannte und neue Gesichter.
Lasst euch überraschen.

Damit alle Spaß haben und wir gemeinsam einen schönen Abend verbringen können, möchten wir wie immer darauf hinweisen, dass Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus sowie jegliches herablassendes oder aggressives Verhalten gegenüber anderen Menschen bei uns keinen Platz hat.

Wir freuen uns auf euch ♥

#Partyzipation!

● 2 Floors
Koz Floor – Electro/Techno
Keller – 80er/90er

Eintritt?
● Abendkasse 4€ + Soli-Beitrag

Wann? Wo?
● 28.01.2017 – 23:00 Uhr
● Café KoZ, Mertonstraße 26, Frankfurt am Main

Fachschaft 03 Gesellschaftswissenschaften
Fachschaft 04 Erziehungswisschenschaften

Öffentliche Führung: Norbert Wollheim Memorial auf dem IG Farben Campus

18. Januar 2017
21. Januar 2017
15:00

Viele Studierende wissen nicht, dass der „Westend-Campus“ oder auch IG Farben Campus (mehr zum Namen siehe hier) einmal Teil des Geländes des einstigen Konzernsitzes der Interessen-Gemeinschaft Farbenindustrie AG (kurz: I.G. Farben) war. Der Chemiekonzern war im Zweiten Weltkrieg direkt am Holocaust beteiligt – die Durchführung dessen wurde vom IG Farben Haus aus geleitet. Heute verbindet das auf dem Campus-Gelände befindliche Norbert Wollheim Memorial das Gedenken an die Opfer des Konzerns mit Informationen über die Geschichte ihrer Verfolgung und Entschädigung.

Das Fritz Bauer Institut lädt zu einer öffentlichen Führung ein, die wir hiermit gerne weiterleiten.

Samstag, 21. Januar 2017, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1,
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz: http://www.wollheim-memorial.de/

Autonomes Tutorium zu Mixed Methods

30. Oktober 2016

Daniela Müller, Tamara Schwertel
Master Soziologie
mueller-daniela@outlook.com tamara.schwertel@outlook.de

Autonomes Tutorium zu Mixed Methods

An der Goethe-Universität Frankfurt wird Sozialforschung oft in zwei große Traditionen unterteilt, bei denen man als Studierende/r den Eindruck vermittelt bekommt, dass eine Kluft zwischen diesen zwei unterschiedlichen Traditionen besteht (vgl. Vorlesungsverzeichnis). Dabei stellen bei der Vermittlung die qualitativen Methoden die reflexive tiefe Auseinandersetzung mit einem begrenzten Material dar, die darauf abzielen, Phänomene zu verstehen (Greshoff 2008; Schurz 1990). Wohingegen die quantitative Methode als repräsentativ und als ein erklärendes Element verstanden wird (ebd.).
Im Studium wird man als Studierende/r der Universität dann oft vor die Wahl gestellt, welchen Weg man einschlagen möchten. Was dabei gering vermittelt wird ist die Verbindung der beiden Traditionen durch sogenannte „mixed-methods“. Diese Mixed Methods erlangten in den letzten Jahren immer mehr an Popularität und sind schon lange keine Randerscheinung mehr (Kuckartz 2014). Doch, so merkt Kuckartz (2004) an, besteht immer noch eine Distanzierung zu diesen Methoden. Daher möchten wir ein Tutorium anbieten, welches einen neuen Blick auf den Methodengebrauch und den Umgang mit Daten ermöglicht.
Das autonome Tutorium soll theoretische, methodische, als auch praktische Elemente beinhalten. Zum einen werden Begriffe, wie beispielsweise Triangulation diskutiert. Zum anderen soll es um die methodologische Bedeutung von dem Gebrauch unterschiedlicher Methoden gehen, die auf unterschiedlichen Vorannahmen beruhen. Dabei soll geschaut werden, wie eine pragmatische Methode mit einer konstruktivistischen Methode vereinbar ist. Im späteren Verlauf werden praktische Beispiele und die eigenen Forschungsvorhaben besprochen, GastreferentInnen eingeladen oder ein Forschungsinstitut außerhalb der Universität besucht.

Treffen immer montags 16-18 Uhr Neue Mensa Raum 112 Campus Bockenheim

Autonomes Tutorium: Pflege – was bedeutet das in der modernen Gesellschaft?

30. Oktober 2016

Pflege – was bedeutet das in der modernen Gesellschaft?

Die Pflege von Familienangehörigen ist in den meisten Kulturen eine Selbstverständlichkeit. In unserer modernen Gesellschaft stellt sie jedoch viele Personen vor eine große Herausforderung. Welche Hürden gibt es, diese Zeitintensive Tätigkeit in den Alltag zu integrieren? Können hierbei Exklusionsprozesse der pflegenden Personen nachgewiesen werden? Ziel unseres Autonomen Tutoriums ist es uns dieser Thematik interdisziplinär zu nähern. Im ersten Abschnitt der Veranstaltung wollen wir uns mit Hilfe einer ethnologischen und historischen Perspektive einen Überblick schaffen und uns anschauen wie andere Kulturen und Gesellschaften mit Pflege umgehen. Dann schauen wir welche Entwicklungen es in der modernen Gesellschaft gegeben hat und welche Tendenzen für die junge Generation erwartet werden können. Ein Schwerpunkt wird die aktuelle Gesetzeslage, sowie sozialrechtliche Hintergründe, in Deutschland sein. Zudem soll die Carework-Debatte nachvollzogen und berücksichtigt werden. Im Zweiten Teil soll versucht wir die Erkenntnisse zusammenzuführen, wobei ihr gerne eure eigenen Anregungen mit einbringen könnt. Wir setzen uns zum Ziel ein besseres Bewusst sein um die Thematik Pflege zu schaffen.

Das Tutorium richtet sich an Studierender aller Semester und Fachbereiche.

Die Veranstaltung wird nach Absprache mit den Teilnehmern als Block im Januar und Februar 2017 stattfinden.

Vorbereitungstreffen: 09.11.2016, 18 Uhr, PEG 4G.097

Kontakt: Oli und Helena, oliver_faix@gmx.de, hszlamenka@googlemail.com

Autonomes Tutorium: Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit

30. Oktober 2016

Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit

Der Kritikbegriff ist in der Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit wieder populäre geworden, jedoch wird der Begriff der Kritik unterschiedlich definiert. Wir wollen uns genauer anschauen, welche Kritikbegriffe und Traditionen es gibt und welche Form der Kritik für eine sich als kritisch verstehende Soziale Arbeit aus deren Marginalisierung befreiend wirken könnte.

War es in den 70er Jahren durchaus angebracht und geradezu selbstverständlich, wenn man als kritische_r Pädagoge_in Heime befreite oder die Abschaffung von Knästen und Psychiatrie forderte, so muss man sich heutzutage mit Qualitätssicherung, neuen Steuerungsmodellen und der Verwertung von 1-Euro-Jobber_innen beschäftigen. Heute geht es nicht mehr um das Ziel einer Umwälzung der Verhältnisse, sondern man arbeitet an der Frage, wie man das Elend am Besten verwaltet.

Daher ist es umso wichtiger, Soziale Arbeit im Kontext einer „neoliberalen“ Transformation der Gesellschaft zu betrachten und zu analysieren; unter Einbezug solch kritischer Perspektiven ist der gegenwärtige Gegenstand und die gesellschaftliche Funktion von Sozialer Arbeit demnach nicht die „Integration“ ihrer Nutzer_innen in die „Mitte der Gesellschaft“, sondern im Zuge „neoliberaler“ Herrschaftsverhältnisse der immanente soziale Ausschluss.

In einem zweiten Schritt werden wir uns mit dem Problem des doppelten Mandats in der Sozialen Arbeit befassen. Inwieweit kann sich Soziale Arbeit von ihrer Kontrollfunktion durch die und in der Lohnarbeit befreien oder ist sie mit dieser immer behaftet? Zu dieser Frage werden wir historische Texte der Sozialarbeiter_innenbewegung aus den 70er Jahre lesen sowie.

Kontakt: daniel.katzenmaier@uebergebuehr.de

Erstes Treffen am Mittwoch den 26.10 um 16 Uhr im Random White House IG Farben Campus

Quellen:

Roland Anhorn, Frank Bettinger, Cornelis Horlacher, Kerstin Rathgeb: Kritik der Sozialen Arbeit – kritische Soziale Arbeit. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2012.

Roland Anhorn, Frank Bettinger Sozialer Ausschluss und Soziale Arbeit

Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005

Max Horkheimer Traditionelle und kritische Theorie Frankfurt Fischer Verlag 1948

Redeaktions Kollektiv Zeitschrift Widersprüche Nr 97 Politik des Sozialen – Alternativen zur Sozialpolitik. Umrisse einer Infrastruktur Köln Dampfbootverlag 2005

Info Sozialarbeit Nr. 2, 3, 4 Verlag 2000 GmbH Sozialistische Büro 1972