Künstliche Intelligenz – aus philosophischer Perspektive

Während die jüngsten Entwicklungen in der KI-Forschung bisher ungekannte Herausforderungen an nahezu sämtliche Bereiche menschlicher Zivilisation stellen, gewinnen philosophische Fragestellungen zunehmend an Relevanz:
Wie können wir einer wachsenden Ungleichverteilung von Reichtum entgegenzuwirken und eine drohende Massenarbeitslosigkeit verhindern? Nach welchen ethischen Prinzipien sollen selbstfahrende Autos in Extremsituationen Entscheidungen treffen?

Und welche neuen pädagogischen Anforderungen entstehen für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen?
Darüber hinaus werden wir das Szenario einer künstlichen Intelligenz betrachten, die der menschlichen Intelligenz über ein weites Spektrum kognitiver Fähigkeiten hinweg weit überlegen ist. Die Idee ist folgende: Vorausgesetzt, dass die Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz kontinuierlich voranschreitet, werden wir früher oder später den Punkt erreichen, an dem ein Computer besser darin wird, sich selbst zu verbessern, als der beste menschliche Programmierer. Die Leistungsfähigkeit eines solchen Computers würde in Folge exponentiell ansteigen. Es ist daher enorm wichtig, im Voraus sicherzustellen, wie der Einsatz eines solchen Computers zum Wohl der Allgemeinheit sichergestellt werden kann.
Das Ziel des ATs soll hierbei nicht sein, möglichst tief in einzelne Thematiken einzutauchen, sondern uns einen Überblick über das philosophisch relativ junge Themengebiet der KI zu verschaffen.

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Henrik Röhr