Universität und Nationalsozialismus

Gegenstand des Autonomen Tutoriums sollen die institutionellen, administrativen, diskursiven und disziplinären Entwicklungen an deutschen Universitäten, sowie deren Rolle und Bedeutung im ‚Nationalsozialistischen System‘, im Zeitraum zwischen 1933-1945 und darüber hinaus sein. Dabei soll besonders die Universität Frankfurt im Fokus stehen.
Der Thematik soll sich dabei, die übliche Lesekreis- bzw. Diskussionskreisstruktur Autonomer Tutorien erweiternd mit Hilfe eines Workshopkonzepts genähert werden, welches die Arbeit mit Sekundärtexten zu Universität und Nationalsozialismus sowie der Auswertung und Auseinandersetzung mit Archivmaterial, wie z.B. Vorlesungsverzeichnissen, beinhaltet. Die Vorlesungsverzeichnisse bilden dabei die Grundlage für eine weitere Auseinandersetzung mit relevanten Akteur*innen, Institutionen und Gruppierungen anhand von Primärtexten, weiterer Sekundärliteratur und Archivmaterial. Das bedeutet auch, dass das Tutorium in hohem Maße von der Beteiligung der Teilnehmenden abhängt. Der genaue Ablauf des Tutoriums wird in der ersten Sitzung gemeinsam erarbeitet.
Der Schwerpunkt des Tutoriums innerhalb des Themas ‚Universität und Nationalsozialismus‘ ist dabei offengehalten und richtet sich nach den Kenntnissen und Interessen der Teilnehmenden. Möglich ist beispielsweise die Fokussierung auf die Entwicklung in einem Fachbereich oder Institut.

Veranstaltet von: Julius Brandt und Gero Menzel
Beginn: Mittwoch, den 23.10.2019 18 Uhr c.t. (erstes Treffen, dort Terminabsprache)
Ort: Woanders (Fachschaftsraum 03 – PEG 1. G207)
Kontakt: g.menzel@posteo.de